Arbeit und Kunst, zwei Begriffe - eng miteinander verbunden. Dennoch ist Kunst oft dem privaten Rahmen vorbehalten, manchmal im öffentlichen Raum anzutreffen und in unseren Arbeitswelten nur all zu selten vertreten. Dabei bietet Kunst die einzigartige Möglichkeit Wahrnehmung zu vitalisieren. Sie stellt mit Ihrer Kommuniktion aus Farbe und Form Atmosphäre und Emotionen bereit, die sich auf den Betrachter übertragen.
Sie unterstützt Prozesse, sie motiviert und lädt Räume mit einem unverwechselbaren Ausdruck auf.

OFFICE ART COLLECTION widmet sich diesem Thema und überlässt ausgewählten Künstlern das Thema Office zur freien Interpretation. In jeweils exklusiv geschaffenen Serien entstehen Werke, Exponate und architektonische Elemente, entworfen für die Gestaltung von Arbeitswelten und Unternehmensarchitektur.

In wechselnden Ausstellungen präsentieren wir die Ergebnisse.
Hierbei stellen wir auch unsere individuelle Beratung zu Konzeption und Einbringung von Kunst im unternehmerischen Umfeld zur Verfügung.



"SIGNATURES"


Jörg Schmitz (*1969), der in Frankfurt und Offenbach lebt und arbeitet, ist Schüler von Franz Mon (*1926), einem der weltweit wichtigsten Vertreter der visuellen Poesie. In dieser Tradition beschäftigt Schmitz die spontane Geste der Handschrift - "Lesbarkeit" wird relativ. Mit seinen Arbeiten, die sich unmittelbar oftmals mit dem architektonischen Kontext verbinden, bringt er Poesie in den Raum.

Die 15 Unikate wurden erstmalig in der Vernissage am 26.06.2012 präsentiert.
Neben dem Künstler hat Dr. Frank Berger die Ausstellung eröffnet.    >> Bildergalerie zur Vernissage

Ausstellung "SIGNATURES"
Kunstkontor | Taunusstrasse 39 | Wiesbaden


www.kunstkontor-wiesbaden.com  |   www.schrift-art.com

In Kooperation mit: henneveld.office

"SOMMERFEST 13//01" | Bildergalerie





"SOMMERFEST 13//01"


Dem Rahmen des Sommerfestes entsprechend zeigten wir an diesem Abend eine Auswahl von Werken verschiedener Künstler.

Anna Kathrin Kleeberg (1976), sie ist mit ihren Arbeiten fest in unserem Showroomprogramm vertreten.

Aus unseren Sammlungen stellen wir erstmals Arbeiten des Künstlers Heinz te Laake (1925 -2001) vor. Der Schüler von Karl Schmidt-Rottluff fasziniert mit seinem figurativen Stil und seiner farbig-expressiven Bildsprache ganz besonders.

Ebenfalls der Farbe und dem expressiven Ausdruck verpflichtet sind die Arbeiten von Pierre Boffin (1907 -1992), dem deutsch-französischen Künstler der verschollenen Generation.


Donnerstag, 12.09.2013
Kunstkontor | Taunusstrasse 39 | Wiesbaden


www.kunstkontor-wiesbaden.com  

Heinz te Laake
Heinz te Laake studierte von 1945 bis 1950 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Karl Schmidt-Rottluff – direkt in den ersten Nachkriegsjahren in Deutschlands zerstörter Hauptstadt. Er unternahm längere Studienreisen durch Europa, und vertiefte die Kenntnisse der Klassiker an längeren Studien im Louvre in Paris und im Nationalmuseum in Athen. Er ließ sich dann als freischaffender Künstler erst in Düsseldorf, später auf Schloß Reinhartshausen im Rheingau in einer Atelierwohnung nieder Te Laakes Werk ist vom figurativen Sill der klassischen Malerei ebenso inspiriert wie der abstrakten, farbig-expressiven Bildsprache. Er setzt sich in seinen Bilder mit dem Umgang von Sehweisen, der Auseinandersetzung mit malerischen Tradition auseinander und bringt seine Figuren, Motive immer in eine den Betrachter herausfordernde Bewegung. Seine Aktmalerei ist von großer Poesie, einer stillen, eleganten Balance geprägt. Der Duktus eines Schmidt Rottluff scheint ebenso immer wieder durch, wie die zarte, selbstbewusste Linie im Stile Cocteau´s oder in Ausprägungen eines Matisse.


Pierre Boffin
Er gilt als bedeutender Vertreter des expressiven Realismus und zählt wegen des Arbeitsverbotes in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Gruppe der „Verschollenen Generation“. Der deutsch-französische Künstler arbeitet zunächst als Autodidakt und wird dann Schüler von Antoni Clave in Paris. Er besucht dort die Ecole nationale supérieure des Arts Décoratifs, an der unter anderem auch Fernand Léger oder Leon Dabo wirken. Boffin lebt und arbeitet einige Jahre in Paris. Unter dem Nationalsozialismus konnte Boffin wie zahlreiche seiner Kollegen nicht arbeiten. Der deutsch-französische Künstler ist Schüler von Antoni Clave in Paris. Er besucht dort die Ecole nationale supérieure des Art Decoratifs, an der unter anderem auch Fernand Léger oder Leon Dabo wirken. Seine Werke werden erstmals direkt nach dem Krieg, 1947 in Paris, im Salon des Indépendants präsentiert. Dies ist in seiner Zeit durchaus nicht üblich, im Gegenteil: Materialien sind knapp und eine Ausstellung in Paris ist für viele seiner Zeitgenossen ein unerreichbares Ziel.Für Boffin markiert die Ausstellung an diesem bedeutenden Ort den Beginn einer über vier Jahrzehnte dauernden umfangreichen Schaffens-/und Ausstellungsperiode. Er setzt sich in seinem Frühwerk überwiegend mit Landschaftsmalerei auseinander. Sein Hauptmerk gilt jedoch der menschlichen Abbildung, dem Zusammenspiel aus innerer Regung und äußerlichem Gesetzt-sein. Seine Menschen, nicht Figuren, finden ihre Rolle, ihre Bedeutung immer in einer Landschaft, einer Gruppe, einem Sujet, bis hin zur Konfrontation mit der interpretativen Bühnenhaftigkeit des menschlichen Moments. Im Spätwerk finden sich auch radikale Auseinandersetzungen mit tagespolitischen Ereignissen, die er scheinbar direkt und dann doch wieder expressiv gebrochen auf die Leinwand bringt.


Anna Kathrin Kleeberg
Anna Kathrin Kleeberg studiert 1986 bis 1989 angewandte Kunst unter anderem bei Fhilip Bruhn, Detlev Bach. 1989 bis 1990 Grundlagen der Malerei und Grafik bei Carsten Nicola (documenta) und ist Gestaltungsassistentin in Grafik und Fotografie bei Katrin Lenk, e.o. Plauen. 1999 folgt ein Studium an der staatlichen Kunsthochschule Berlin Weißensee und der UDK in den Bereichen Bühnenbild und Malerei. 2008 erhält Anna Kathrin Kleeberg den Förderpreis. Die Künstlerin wird in zahlreichen Gruppen-/und Einzelausstellungen seit 2007 präsentiert. Unter anderem in Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig, Hamburg. 2009 entsteht ihre erste Bronze, der Flughund. Die lithografischen Serien, Einzelwerke und Bronzen werden von der Kunstkritik und Sammlern mehr und mehr beachtet und vom Kunstmarkt gut angenommen. Viele Bilder und Werke von Anna-Kathrin Kleeberg streben in die Höhe. Ihre Figuren, Kompositionen, Gebäude und Strukturen richten sich nach Oben, stoßen in neue Räume, überschreiten Gewohnheiten und finden dabei in Ihrer Form eine ästhetisch spannende, den Betrachter einladende Perspektive.